Teilnahmevoraussetzungen
Voraussetzungen für die Teilnahme am Freiwilligenprogramm „weltwärts“ in Auroville
Der Freiwilligendienst soll einem möglichst großen Kreis junger Erwachsener offen stehen. Folgende Anforderungen müssen jedoch erfüllt sein:
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- Alter: 18 bis 28 Jahre (zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses) und gesundheitliche Eignung für den Auslandseinsatz
- Weltoffenheit, Lernbereitschaft, Fähigkeit zur Teamarbeit, Interesse an der Kultur und Problematik der Entwicklungsländer
- Bereitschaft zur engagierten und tatkräftigen Mitarbeit in einem Projekt in Auroville und zur Teilnahme am mindestens 25-tätigen fachlich-pädagogischen Begleitprogramm
- Deutsche Staatsangehörigkeit oder dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland
- Abgeschlossene Berufsausbildung, Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife oder vergleichbare Abschlüsse
- Gute Grundkenntnisse in Englisch oder Tamil
Für das "weltwärts"-Programm ist es von Vorteil, ein Praktikum abgeleistet oder eine Ausbildung im sozialen, medizinischen oder Umweltbereich abgeschlossen zu haben. Auch bereits geleistete Sozialarbeit im In- und Ausland oder Engagement in der Jugendarbeit oder auch praktische handwerkliche Fähigkeiten oder Kenntnisse im Computerbereich sind wünschenswert jedoch nicht Bedingung.
Die Einsatzzeit der Freiwilligen beträgt 12 Monate. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen an einem umfangreichen Seminarprogramm teil. Hier wird der Einsatz vorbereitet, Probleme im Gastland besprochen und die Erfahrungen nach der Rückkehr reflektiert. Zusätzlich findet in Auroville ein fünftägiges Zwischenseminar statt, in dem die Erlebnisse des ersten halben Jahres besprochen werden. Während ihres Einsatzes in Auroville werden die "weltwärtsler" von Mentoren begleitet. Die Ausreise findet voraussichtlich in der zweiten Augusthälfte eines jeden Jahres statt.
Die Bereitschaft zum entwicklungspolitischen Engagement ist sowohl vor als auch nach dem Auslandseinsatz erwünscht. Für ein entwicklungspolitisches Engagement vor dem Auslandsaufenthalt gibt es zum Beispiel folgende Möglichkeiten:
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- die Präsentation eines Projekts in der Öffentlichkeit
- das Verfassen von Projektberichten für regionale Zeitungen
- die Betreuung eines Informationsstands bei einer Veranstaltung.
Nach dem Auslandsaufenthalt werden vor allem im Rahmen der Nachbereitungsseminare Möglichkeiten zu einem weiterführenden Engagement angeboten.
Der "weltwärts"-Freiwilligendienst kann auf bestimmten Einsatzplätzen trotz Abschaffung von Wehr- und Zivildienst nach wie vor auch als ADiA (anderer Dienst im Ausland) anerkannt werden.
